Bitcoin (BTC) will auf 8-wöchiges Hoch, Ethereum (ETH) klettert auf 1.800 US-Dollar

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Bitcoin (BTC) peilt am heutigen 8. August ein neues Monatshoch an, wobei sich der Markt am Montag schon mal in Wartestellung für die Veröffentlichung der neuen Inflationszahlen am Mittwoch bringt.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Nächster Widerstand bei 25.000 US-Dollar

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, ist der Bitcoin-Kurs auf ein zwischenzeitliches Hoch von 24.246 US-Dollar und damit auf den höchsten Stand seit Ende Juli geklettert.

Gleichsam rückt die marktführende Kryptowährung so in Schlagweite des Hochs von Mitte Juni, weshalb Trader und Analysten nun darauf schielen, wo der nächste wichtige Widerstand lauern könnte.

Der Krypto-Analyst Material Indicators verweist in diesem Kontext auf neuen Verkaufsdruck, der sich bei 25.000 US-Dollar anbahnt, und den 100-Day Moving Average (MA) als unmittelbare Hürden.

„Der Erholungsaufschwung im Bärenmarkt legt kurz vor den neuen Inflationszahlen nochmal zu“, wie der Experte entsprechend auf Twitter feststellt.

Im zugehörigen Tagesdiagramm zeichnet sich das 100-Day MA klar als nächster Widerstand bei 25.650 US-Dollar ab (siehe unten).

Die Orderbuchdaten von Binance stützen die Lesart, dass es in diesem Bereich zu Gegendruck auf den aufstrebenden Bitcoin-Kurs kommen wird, denn bei 25.000 US-Dollar bildet sich erhöhte Liquidität.

Bitcoin-Tagesdiagramm (Bitstamp) mit 100-day MA. Quelle: TradingView

Der amerikanische Verbraucherpreisindex (VPI), dessen Auslesung für den Monat Juli am 10. August veröffentlicht wird, wird für diese Woche derweil als entscheidender Fingerzeig für die weitere Kursentwicklung erwartet.

Obwohl die Beobachter davon ausgehen, dass der Kryptomarkt durch den neuen VPI, der die Entwicklung der Kaufkraft bzw. der Inflation abbildet, etwas mehr Luft zum Atmen bekommt, könnte der Aktienmarkt nach unten korrigieren, was wiederum wohl auch für Bitcoin & Co. neue Verluste bedeuten würde.

Dass die risikoreichen Finanzprodukte noch immer nicht über den Berg sind, lässt sich unter anderem daran erkennen, dass BlackRock-CEO Larry Fink jüngst mehr als 44.000 seiner Aktienanteile der einflussreichen Vermögensverwaltung abverkauft hat. Sein erster großer Verkauf seit dem Corona-Crash im März 2020.

„Ein satter Abschwung des Aktienmarkts könnten die Kurse auf dem Kryptomarkt nochmal nach unten drücken“, wie Krypto-Influencer Max Rager deshalb warnt. Dem fügt er an:

„Abgesehen davon ist es kaum vorstellbar, dass wir wieder ähnlichen Verkaufsdruck wie nach dem Crash von Terra und Three Arrows bekommen.“

Dahingehend argumentiert Rager weiter, dass der Großteil der Anleger schlimmstenfalls einen Abschwung auf das Tief vom Juni erwartet, was allerdings allein deshalb kein „Worste Case“ mehr sein könnte.

Ethereum bleibt im Höhenflug

Unter den Top-10 Kryptowährungen ist Marktführer Bitcoin trotz der leichten Zugewinne nicht Tagessieger.

So konnten Ethereum (ETH), Solana (SOL) und Polkadot (DOT) in den letzten 24 Stunden allesamt zwischen 5 bis 8,5 % zulegen.

Durch den anhaltenden Hype um den bevorstehenden Merge konnte der Ethereum-Kurs auf 1.817 US-Dollar klettern, der höchste Stand seit dem 9. Juni.

Die Analysten von Glassnode sehen den führenden Altcoin bis zum tatsächlichen Umstieg im September weiter im Höhenflug.

„Auf dem Derivatemarkt gibt es für Bitcoin keine klare Stoßrichtung, aber für Ethereum ist diese ganz klar positiv“, wie Analysten in ihrem aktuellen Newsletter „The Week On-Chain“ schreiben. Und weiter:

„Sowohl der Futures-Markt als auch der Options-Markt lassen darauf schließen, dass die Trader den Merge im Sinne von ‘Buy the rumor, sell the news’ betrachten und sich entsprechend positionieren.“

Ethereum-Kursdiagramm (Binance). Quelle: TradingView




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